Es muss keine Brände durch Unwissenheit geben! Circa 800 Brandtote pro Jahr in der Bundesrepublik Deutschland sind zu viel!

Brandschutzerziehung

Deswegen Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung in Ahrensbök!

Wir sind dabei!

 


Seit einigen Jahren ist die Unterweisung von Kindern in den Schulen gesetzlich festgeschrieben. Den Kindern und Jugendlichen sollen die Gefahren im Umgang mit dem Feuer oder anderen Unglücken beigebracht werden. Dieses gilt aber auch für Kinder in Kindergärten oder für Erwachsene. Unter anderem wird den Kindern der Umgang mit dem Notruf (112) beigebracht.


notruf Bei den älteren Kindern sind der Umgang mit Streichhölzern und anderen Zündquellen, sowie das Verhalten in verschiedenen Gefahrensituationen das Thema.

Die Brandschutzerzieher der Gemeinde Ahrensbök unterstützen die Kinder und Erzieher/innen des Evangelischen Kindergartens in Gnissau, sowie der Kigas „Brummkreisel“, „Pusteblume“ und „Dat Kinnerhuus“. Auch die Förderschule, Grundschule, Hauptschule und Realschule gehören zum Betätigungsfeld des vorbeugenden Brandschutzes.

Fluchthaube Im Jahre 2004 fanden 13 Veranstaltungen zur Brandschutzerziehung statt, daran nahmen ca. 200 Kinder und Jugendliche teil. Etwa 100 Stunden Brandschutzerziehung/-aufklärung wurden im Jahre 2004 geleistet.

Seit einigen Jahren sind auch immer wieder zwei bis drei Gruppen Behinderter der Vorwerker Heim und Marli Werkstätten aus Lübeck in Ahrensbök zu Besuch. Entweder sind Ferienfreizeiten oder Projekttage Grund für diese Aktionen, um auch den Behinderten vorbeugenden Brandschutz näher zu bringen. Diese Veranstaltungen sind immer wieder ein Highlight.

Brandschutzerziehung in den Kindergärten
Zwischen 15 und 20 Kindern in einer Gruppe lernen die Bedeutung verschiedener Fluchtwegeschilder. Erklärt wird ihnen außerdem das Branddreieck, das Absetzen eines Notrufs, das Aufsetzen einer Fluchthaube sowie die Ausrüstung eines Feuerwehrmannes.

Brandschutzerziehung in den Schulen
In der Regel besuchen die dritten Klassen die Feuerwehr. Die Themen des Kindergartens sind auch in der Schule aktuell. Zusätzlich werden noch kleine Versuche mit Feuer (Brennproben) und das Löschen mit der Kübelspritze angeboten.

Wenn Sie Fragen zur Brandschutzerziehung haben, wenden Sie sich bitte an unseren Brandschutzerzieher Uwe Balfanz oder senden Sie eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Rauchmelderpflicht - endlich auch in Schleswig-Holstein

Damit wird ab 01.01.2005 der Einbau von Rauchwarnmeldern in Neubauten in Schleswig-Holstein gesetzlich vorgeschrieben. Gleichzeitig wurde eine Nachrüstpflicht für Altbauten innerhalb der nächsten 5 Jahre beschlossen.

Auszug aus dem Gesetzes- und Verordnungsblatt für Schleswig-Holstein, Ausgabe Nr. 1, S. 2

Gesetz zur Änderung der Landesbauordnung vom 20. Dezember 2004
Artikel 1

Änderung der Landesbauordnung
Nummer 2: § 52 wird folgender Absatz 7 angefügt:
(7) In Wohnung müssen Schlafräume, Kinderzimmer und Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Die Eigentümerinnen oder Eigentümer vorhanden Wohnungen sind verpflichtet, jede Wohnung bis zum 31. Dezember 20009 mit Rauchmeldern auszurüsten.

 

Rauchmelder - Lebensretter im Kleinformat

Jahr für Jahr kommen in Deutschland rund 800 Menschen durch Brände ums Leben. Davon alleine in Schleswig Holstein 30. 6.000 werden schwer verletzt. Die größte Gefahr eines Brandes ist aber nicht das Feuer selbst, sondern viel mehr der entwickelte Rauch. Dieser breitet sich schnell und geräuschlos aus. Besonders nachts stellt er eine extreme Gefahr dar, da die Geruchsrezeptoren der Nase während des Schlafs abgeschaltet sind. Dieses Risiko wird in der Brandstatistik der Feuerwehren besonders deutlich: Lediglich 35 % aller Brände brechen Nachts aus, bei diesen kommt es aber zu 70 % aller Brandtoten. Dass besonders der Bereich der Privathaushalte ein großes Risiko aufweist zeigt folgender Vergleich: Nur 40 % aller Brände brechen in Privathaushalten aus, hier kommt es aber zu 80 % aller Brandtoten.

Wer weckt Sie also, wenn es bei Ihnen brennt?

Rauchmelder Durchschnittlich bleiben Ihnen vier Minuten ab Brandausbruch zur Flucht. Ihre Nachbarn schlafen genau wie Sie und Ihr Hund im Nebenzimmer merkt von nichts. Rauchmelder sind hierbei preiswerte und zuverlässige Lebensretter. Absolute Sicherheit vor einem Brandausbruch gibt es nicht, auch wenn Sie noch so vorsichtig sind. Besonders häufige Gründe für einen Brandausbruch sind zündelnde Kinder, Zigaretten, technische Defekte in elektrischen Geräten wie Fernseher, Videorekorder oder Stereoanlage, Waschmaschinen und Wäschetrockner sowie Unaufmerksamkeiten in der Küche. Individuelle Risiken wie Nagetiere als Haustier, die Werkstatt im Keller, der Kamin im Wohnzimmer oder die Spraydose mit Insektengift im sonnendurchfluteten Blumenfenster erhöhen das Risiko weiter. Sollten Sie an dieser Stelle das Risiko einer Brandentstehung noch immer ausschließen können, so bleiben Brandstiftungen und Brände in Nachbarwohnungen, auf die Sie keinen Einfluss haben.

Warum Rauchmelder?

Die glühende Zigarettenasche auf dem Sofa führt nicht sofort zu einem Feuer. Es kann Stunden dauern, bis aus dieser kleinen Glut ein Schwelbrand im Füllmaterial entsteht, der ohne offene Flammen enorme Rauchmengen entwickelt. Besonders das darin enthaltene Kohlenmonoxid CO ist tödlich. Der Rauch breitet sich im Deckenbereich aus, das abkühlende CO sinkt ab und führt beim Einatmen zum Erstickungstod. Rauchmelder, leicht an der Decke zu installieren, detektieren den Rauch frühzeitig und lösen einen lauten Alarm aus. Durch die schnelle Meldung werden nicht nur Leben gerettet, oftmals lässt sich der Entstehungsbrand noch ohne Risiko löschen, was den Sachschaden minimiert.

Wie funktionieren Rauchmelder?

Heimrauchmelder arbeiten nach dem optischen Prinzip. Dabei wird in kurzen Intervallen ein Lichtstrahl durch eine Messkammer geleitet. Treten hier Rauchpartikel ein, wird der Lichtstrahl gestreut und fällt auf eine Fotozelle, die dann den Alarm in Form eines lauten Signaltons auslöst. Die Stromversorgung erfolgt über eine 9 V Blockbatterie, die etwa ein Jahr hält. Bevor diese verbraucht ist, gibt der Rauchmelder Signale ab, so dass ein Ausfall durch eine leere Batterie ausgeschlossen werden kann. Ein Prüftaster ermöglicht die regelmäßige Kontrolle der Funktion.

Wo braucht man Rauchmelder?

Besonders wichtig ist ein Rauchmelder im Flur, da dieser der erste Rettungsweg ist und auch eine direkte Verbindung zu den meisten Räumen der Wohnung hat. Ein weiterer Rauchmelder sollte in jedem Kinderzimmer angebracht werden, bei mehrstöckigen Wohnungen/Häusern außerdem im oberen Bereich des Treppenraums. Generell sollte in jeder Etage mindestens ein Rauchmelder angebracht werden.

Wo gibt es Rauchmelder und worauf muss man achten?

Rauchmelder werden in Baumärkten und Kaufhäusern verkauft. Immer häufiger werden sie aber auch von Lebensmitteldiscountern angeboten. Die Geräte sollten dabei batteriebetrieben sein und mit dem CE-Zeichen gekennzeichnet und VdS-geprüft sein. Sie kosten dabei ab 10 Euro.

Wenden Sie sich bei Fragen an Ihre Feuerwehr oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!